Klein aber fein! Conil, die kleine Düne in Südspanien

Im November 2016 haben wir uns auf Kletter- und Flugreise in Spanien rumgetrieben und als das Wetter in den größeren Fluggebieten wie Almñécar und Algodonales für mehrere Tage als schlecht vorausgesagt wird, entscheiden wir uns durch das Regenwetter Richtung Westen zu fahren, wo wir versucht haben, den Regen, der aus Westen kam, hinter uns zu lassen. Und so war es dann auch: Nachts angekommen, störte sich niemand daran, dass wir während der Nebensaison im Freien im Camper am Strand übernachten. Am nächsten Morgen freuen wir uns riesig über Sonnenschein und Westwind, den braucht man nämlich, wenn man hier soaren möchte. Nun, der Wind war leider nicht stark genug und so beschließen wir, uns anstandshalber in einem der vielen erschwinglichen Campingplätze in Conil einzumieten. Das Örtchen Conil de la Frontera befindet sich zwischen Cadiz im Norden und Tariffa im Süden und lädt mit seinen weißen Häuschen und den Sandstränden ein, sodass man es hier auch ohne idealen Wind ein Weilchen aushalten kann. Gute Restaurants und Cafés machen einem die "Wartezeit" leicht.

Doch wir waren ja nicht zum einkehren hier und der Wetter-/Windbericht bewahrheitet sich an unserem zweiten Tag in Coil de la Frontera. Man parkt direkt am Strand, etwa einen Kilometer nördlich des Zentrums. Die kleine Düne, welche ca. 500 m breit ist und dann in eine Geländekante übergeht und ins Meer abbricht, hat einiges zu bieten. Nur ca. 20 m ist Sie hoch und der Startplatz ist recht übersichtlich und von Schilf umgeben. Wenn man aber erst mal in der Luft ist, weiß man die kleine Rampe zu schätzen!

Laminarer Meerwind lässt einen stundenlang über Conils Strand spielen und man kann die Küste bis zum etwa drei Kilometer entfernten Leuchtturm absoaren. So verbrachten wir hier Stunden mit Groundhandling und Soaren und hatten, wenn man so will, den perfekten Gleitschirmtag an diesem schönen Fleck in Spanien.

Wer also in Südspanien Urlaub macht, sollte hier unbedingt vorbeischauen! Hier lässt sich im Sommer das Landen prima mit einem Sprung ins Meer versüßen. In der Nebensaison genießt man die Ruhe und den meist leeren Luftraum.

Kultur gibts im 50 km entfernten Cadiz und das ebenfalls nicht weiter entfernte Tariffa lädt zum Weggehen in der engen, aber wunderschönen und mit Bars übersäten Altstadt ein.

Somit hat man alles, was man braucht in und um Conil de la Frontara, um eine schöne Zeit mit dem Gleitschirm zu verbringen.

In diesem Sinne...schönen Urlaub!

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